Eingemauert

Wer sich auf klassische Systeme einlässt, sollte sehenden Auges in die damit verbundenen Risiken hineingehen, die da sind:

1) Nutzungsrecht

Das wohl größte Risiko ist das Nutzungsrecht vieler klassischer Angebote, das durch den Abbau lokaler Infrastrukturen hin zur Cloud noch weiter verstärkt wurde. Dies hat natürlich viele Hersteller gelockt, das eigene System als Cloud-Lösung zur Verfügung zu stellen. Damit ist das Risiko des Eigenbetriebs an den Hersteller übergegangen, der sein System so oder so besser kennen sollte und dies auch sicherer betreiben kann. Dazu gesellt sich natürlich der Vorteil, kein Lizenzpaket finanzieren zu müssen, sondern in ein damit meist verbundenes Abo-Modell zu wechseln, was – per Monat betrachtet – natürlich deutlich günstiger ist.

Datenqualität

Dieses Thema haben wir in unserem letzten Blog schon kurz gestreift, hier möchten wir ein wenig genauer darauf eingehen. Wenn man unsere IT Erfahrung so zusammenrechnet, wird man wohl auf mehrere hundert Jahre kommen, vielleicht sogar auf ein ganzes Millennium. Was auch immer in dieser Zeit diskutiert wurde, ein Thema war immer dabei, aber gewiss nicht deshalb, weil es zeitlos ist: die Daten.

Was Odoo unterscheidet

Auch wenn wir die Unterschiede bereits in einigen früheren Artikeln behandelt haben, gibt es ein paar wesentliche Merkmale, die in Odoo tatsächlich neu in der Betrachtung sind. Daher möchten wir diese Features noch einmal besonders hervorheben. Zum einen können diese Elemente teilweise sogar klassische Funktionen ersetzen. Soll heißen, in einem Feature-Vergleich findet man eine bestimmte Funktion in Odoo nicht sofort, denn hier würde sie einfach komplett anders ausfallen. Zum anderen ergeben sich in Odoo einfach komplett andere Ansätze. In diesem Blog möchte ich mich auf die integrierte Kommunikation und den Ansatz unterschiedlicher Ansichtstypen zu einem Vorgang beziehen, aber auch auf die Option, flexibel Gruppierungen und Filter zu kombinieren.

Was man zum Importieren / Exportieren in Odoo wissen muss

Ich muss offen sagen, es brauchte Zeit, mich etwas daran zu gewöhnen, doch ging es schneller als ich dachte. Mit ein paar Excel-Kenntnissen und der Import- bzw. Exportfunktion kann man so ziemlich alles anstellen, was vorstellbar ist. Es lässt sich einfach ALLES in Odoo importieren und exportieren. Auch wer auf der Suche nach Massenupdate Modulen ist, hat noch nie damit gearbeitet, denn zusammen mit Excel spielt man in einem absoluten „Winning Team“!

Wie konnte das passieren? – Ein Hinweis zur Buchhaltung in Odoo 13

In Odoo 13 hat sich in den Modulen „Invoicing“ und „Finance“ viel getan. Die wohl größte Änderung ist, dass es „die Rechnung“ als einzelnes Objekt nicht mehr gibt. Bis letztes Jahr im Oktober, also bis zum Erscheinungsdatum von Version 13, stand die analoge Welt dem technischen Vorgang der Rechnungserstellung Pate. Eine Rechnung wurde geschrieben, es gab eine Liste, aus der „die nächste Nummer“ gezogen wurde, die dann auf das Dokument kam, danach wurde die Rechnung verschickt und in die Buchhaltung gegeben. Diese hat den Eingangsstempel drauf gehauen und die Kontierung darauf vermerkt, danach kam sie in einen Stapel und wurde verbucht.