Einträge von Ronald Hanke

Die Odoo Migration

In diesem Artikel gehen wir der Frage aus dem vorigen Blog nach, was eine Migration bedeutet, wie oft man migrieren sollte und was man als Kostenfaktor einrechnen muss.

Wie die IT so tickt – oder die Frage, warum weniger mehr ist

Ob der Vergleich der Wirklichkeit entspricht oder nicht, sei mal dahin gestellt, in der Wahrnehmung wird Odoo offensichtlich gerne mit Microsoft Navision verglichen. Immerhin ist bei nahezu jeder Angebotsphase mindestens ein Navision Partner in der Bieterrunde dabei.

Was uns in Gesprächen immer wieder auffällt, sind Hinweise darauf, dass „die anderen ausgereifter erscheinen, wenn man sich die Systeme im Detail anschaut“. Dies kommt natürlich auch zum Tragen, wenn man Fragenkataloge oder Ausschreibungen bearbeitet bzw. beantwortet, in denen allein nach den Features gefragt wird. Viele Funktionen lassen sich selbstverständlich nachbauen, doch im Odoo Standard sind sie nun mal nicht vorhanden. Daher lautet die Antwort auf die Frage, ob sie denn verfügbar seien zunächst immer „nein“.

Unsere wiederkehrende Argumentation ist, dass der Standard in der Verantwortung des Herstellers liegt, damit langfristig günstiger ist und mehr Sicherheit bietet. Damit sind alle Risiken der Einführung sozusagen im Lizenzpreis inkludiert.

Generelle Fehler in der Stammdatenpflege

Der Odoo Prozess funktioniert sehr effizient und sehr zuverlässig, wenn die Stammdaten gut angelegt und richtig gepflegt werden. Dies betrifft hauptsächlich Produkte und Partner (Partner können als Kunden und Lieferanten gekennzeichnet werden). Produkte sind zwar deutlich komplexer zu verwalten, dennoch ist dies hier tatsächlich einfacher, denn das Berechtigungs-Konzept sieht vor, dass nur bestimmte Benutzergruppen Artikel anlegen und ändern dürfen, der Rest darf sie nur lesen. Beim Partner sieht es schon anders aus, denn im Prinzip kann und muss jeder einen Partner (hauptsächlich einen Kunden) anlegen können.