Einträge von Ronald Hanke

Datenqualität

Dieses Thema haben wir in unserem letzten Blog schon kurz gestreift, hier möchten wir ein wenig genauer darauf eingehen. Wenn man unsere IT Erfahrung so zusammenrechnet, wird man wohl auf mehrere hundert Jahre kommen, vielleicht sogar auf ein ganzes Millennium. Was auch immer in dieser Zeit diskutiert wurde, ein Thema war immer dabei, aber gewiss nicht deshalb, weil es zeitlos ist: die Daten.

Was Odoo unterscheidet

Auch wenn wir die Unterschiede bereits in einigen früheren Artikeln behandelt haben, gibt es ein paar wesentliche Merkmale, die in Odoo tatsächlich neu in der Betrachtung sind. Daher möchten wir diese Features noch einmal besonders hervorheben. Zum einen können diese Elemente teilweise sogar klassische Funktionen ersetzen. Soll heißen, in einem Feature-Vergleich findet man eine bestimmte Funktion in Odoo nicht sofort, denn hier würde sie einfach komplett anders ausfallen. Zum anderen ergeben sich in Odoo einfach komplett andere Ansätze. In diesem Blog möchte ich mich auf die integrierte Kommunikation und den Ansatz unterschiedlicher Ansichtstypen zu einem Vorgang beziehen, aber auch auf die Option, flexibel Gruppierungen und Filter zu kombinieren.

Was man zum Importieren / Exportieren in Odoo wissen muss

Ich muss offen sagen, es brauchte Zeit, mich etwas daran zu gewöhnen, doch ging es schneller als ich dachte. Mit ein paar Excel-Kenntnissen und der Import- bzw. Exportfunktion kann man so ziemlich alles anstellen, was vorstellbar ist. Es lässt sich einfach ALLES in Odoo importieren und exportieren. Auch wer auf der Suche nach Massenupdate Modulen ist, hat noch nie damit gearbeitet, denn zusammen mit Excel spielt man in einem absoluten „Winning Team“!

Wie konnte das passieren? – Ein Hinweis zur Buchhaltung in Odoo 13

In Odoo 13 hat sich in den Modulen „Invoicing“ und „Finance“ viel getan. Die wohl größte Änderung ist, dass es „die Rechnung“ als einzelnes Objekt nicht mehr gibt. Bis letztes Jahr im Oktober, also bis zum Erscheinungsdatum von Version 13, stand die analoge Welt dem technischen Vorgang der Rechnungserstellung Pate. Eine Rechnung wurde geschrieben, es gab eine Liste, aus der „die nächste Nummer“ gezogen wurde, die dann auf das Dokument kam, danach wurde die Rechnung verschickt und in die Buchhaltung gegeben. Diese hat den Eingangsstempel drauf gehauen und die Kontierung darauf vermerkt, danach kam sie in einen Stapel und wurde verbucht.

“Eilblog” zur Mehrwertsteuer-Änderung in Odoo – ein kleines Howto

Die Änderung der Mehrwertsteuer ist angekündigt. Aktuell gibt es sicher eine Menge Newsletter und Infos, wie sich die Anpassung in Odoo umsetzen lässt. Dazu muss man allerdings erst einmal sagen, dass es sehr schwierig ist, eine Pauschallösung finden. Immerhin hängt die Art der Anpassung sehr stark vom individuellen Aufsatz ab. Es müssen Anbindungen bedacht werden, teilweise vielleicht sogar Preiskalkulationen und natürlich auch die Auswirkungen auf Webshops oder Kassensysteme.

Wir gehen aktuell jeden unserer Aufsätze durch und diskutieren innerhalb der Rahmenbedingungen die ideale Umsetzung und die dafür notwendigen Schritte. Das zeigt deutlich, dass es DIE Anleitung oder DEN Königsweg nicht wirklich gibt. Trotzdem lässt sich die Anforderung grundsätzlich in 2 Ansätze unterteilen, die nahezu unabhängig von der Odoo Version durchführbar sind.

Odoo Einrichtung / Neuaufsatz – Teil 2

Kommen wir zum nächsten Meilenstein im Aufsatz, zur Nachjustierung der installierten Module.

Dabei gehen wir am besten die wichtigsten und meist verwendeten Konfigurationsoptionen pro Hauptmodul durch. Das heißt allerdings nicht, dass alle weiteren Optionen unwichtig sind. Die Anzahl der Konfigurationen, Bedeutungen und Kombinationsmöglichkeiten ist jedoch so groß, dass die Besprechung aller Features jeden Rahmen sprengen würde.

Odoo Einrichtung / Neuaufsatz – Teil 1

Nachdem wir recht viele theoretische Artikel veröffentlicht haben, lassen Sie uns über etwas Praktischeres sprechen. Es kommt nicht so häufig vor, dass ich selbst eine neue Einrichtung durchführe, außer vielleicht wenn es um eine Demo geht. Entweder übernehmen wir ein Projekt, oder der Aufsatz erfolgt durch einen unserer Berater oder Projektleiter, selbst stehe ich dann eher als „Besserwisser“ zur Seite.

Wie auch immer, Anfang des Jahres war es mal wieder soweit. Hier meine Erfahrung und die von mir empfohlenen Schritte.

Wichtige Parameter für eine Systementscheidung

Wer die Wahl hat, sollte wissen, worüber er entscheidet. Mit diesem Blog möchten wir einige Parameter hervorheben, die wir für eine Entscheidung als relevant empfinden.

Die Vergleiche, die wir hier aufzeigen, wurden hauptsächlich zwischen SAP, Navision und Odoo angestellt. Nicht nur, weil Kunden Odoo in die Endauswahl mit besagten Anbietern nehmen und somit automatisch ein Vergleich entsteht, sondern weil wir diese Produkte durch Migrationen von den genannten Kandidaten zu Odoo am besten einschätzen können. Aber natürlich auch, weil alle einen sehr ähnlichen, d.h., einen integrierten, internationalen und generalisierten, Ansatz haben. Keines der Systeme hat sich auf eine Branche, einen Bereich, ein Land oder eine Unternehmensgröße fokussiert.

Die Odoo Migration

In diesem Artikel gehen wir der Frage aus dem vorigen Blog nach, was eine Migration bedeutet, wie oft man migrieren sollte und was man als Kostenfaktor einrechnen muss.

Wie die IT so tickt – oder die Frage, warum weniger mehr ist

Ob der Vergleich der Wirklichkeit entspricht oder nicht, sei mal dahin gestellt, in der Wahrnehmung wird Odoo offensichtlich gerne mit Microsoft Navision verglichen. Immerhin ist bei nahezu jeder Angebotsphase mindestens ein Navision Partner in der Bieterrunde dabei.

Was uns in Gesprächen immer wieder auffällt, sind Hinweise darauf, dass „die anderen ausgereifter erscheinen, wenn man sich die Systeme im Detail anschaut“. Dies kommt natürlich auch zum Tragen, wenn man Fragenkataloge oder Ausschreibungen bearbeitet bzw. beantwortet, in denen allein nach den Features gefragt wird. Viele Funktionen lassen sich selbstverständlich nachbauen, doch im Odoo Standard sind sie nun mal nicht vorhanden. Daher lautet die Antwort auf die Frage, ob sie denn verfügbar seien zunächst immer „nein“.

Unsere wiederkehrende Argumentation ist, dass der Standard in der Verantwortung des Herstellers liegt, damit langfristig günstiger ist und mehr Sicherheit bietet. Damit sind alle Risiken der Einführung sozusagen im Lizenzpreis inkludiert.