Die Odoo Migration

In diesem Artikel gehen wir der Frage aus dem vorigen Blog nach, was eine Migration bedeutet, wie oft man migrieren sollte und was man als Kostenfaktor einrechnen muss.

Die Ausgangssituation

Dem vorherigen Artikel kann man die Aussage entnehmen, dass es nicht nur aus technischer Sicht empfehlenswerter ist, einem IT System Funktionen hinzuzufügen als sie im Standard zu haben. Der Haupteinwand ist natürlich, dass so die Verantwortung und die Kostenübernahme nicht nur in der Umsetzung, sondern auch bei jeder Migration beim Kunden und nicht beim Hersteller liegen.

Daher sollte man die wesentlichen Fragen natürlich klären.

Vorab muss man sagen, dass wir unseren Kunden empfehlen, einen Wartungsvertrag mit Odoo abzuschließen, da dieser nicht nur den Zugriff auf das Enterprise Paket beinhaltet, sondern auch die Migration der Produktionsdatenbank. Der hier beschriebene Prozess und die Informationen beziehen sich rein auf die Enterprise Version.

Welche Schritte gehören zu einer Migration, sollte man sich für eine neue Odoo Version entscheiden:

1. Anmeldung zur Migration

Der Kunde teilt dem technischen Team von Odoo den Wunsch zur Migration unter Verwendung der Vertragsnummer mit und eröffnet damit ein Ticket beim Support-Team. Die Ticketnummer wird dann mit openfellas geteilt.

2. Bereitstellung eines Datenbankauszugs

Nachdem das Ticket von Odoo auf „Test“ gesetzt wird, wird vom Produktivserver ein Backup gezogen und über das Ticket an Odoo übergeben.