Tastatur des Computers mit Schlüsselsuche und -lupe

Module unter der Lupe

Bei Projektübernahmen fällt uns immer wieder auf, dass es einige Module gibt, die installiert sind, aber vielleicht nicht hätten installiert werden dürfen. Der Ansatz sollte grundsätzlich der sein, nur das zu installieren, was tatsächlich notwendig ist. Jedes unnötige Add-on bringt nicht nur eine unnötige Stammdatenpflege mit sich, sondern auch eine Fehlerfassung der Geschäftsvorfälle und – daraus resultierend – womöglich auch ein Fehlverhalten in den Prozessen. Und das, was nicht da ist, kann weder das eine noch das andere verursachen.

Hinzu kommt, dass es zwar einen „Deinstallieren“-Button gibt, dieser aber nur 50% deinstallieren kann. Denn bei einer Modulaktivierung wird erst die Datenbankstruktur mit Abhängigkeiten erweitert, danach werden die Objekte, Masken, Sicherheitseinstellungen, etc. geladen. Bei einer Deinstallation wird zwar der 2. Teil wieder entfernt, die Datenbank selbst kann jedoch nicht wieder in die Struktur vor der Installation zurückgesetzt werden. Und damit steht man eigentlich schlechter da als zuvor, denn nun gibt es womöglich Pflichtfelder ohne Standardwert … und ohne Maske bzw. ohne ein Pendant innerhalb einer Maske, über das Werte gepflegt werden können!

Man merkt das schnell: Plötzlich will Odoo einen Datensatz nicht mehr speichern, es erscheint ein Hinweis, dass ein spezielles Pflichtfeld nicht ausgefüllt wurde, und eben dieses Feld lässt sich nirgendwo mehr finden.

Daher hier eine kurze Liste einiger Module, die viele als notwendig erachten, aber nur wenige benötigen, und die eigentlich nicht einmal installiert sein sollten!